Guarana: Anbau und Ernte
Die Guarana-Pflanze wächst als Kletterpflanze in den Tropen heran. Wächst die Guarana-Pflanze wild, kann sie mehrere Meter hoch werden, da sie sich meist um Bäume schlingt und an ihnen hochklettert. Der Anbau von Guarana ist nur in tropischen Gebieten – insbesondere im Amazonasgebiet - möglich, da es die Pflanze feucht und warm mag. Auch in Mittelamerika und Uruguay wird bereits Guaranaanbau betrieben – in unseren europäischen Breitengraden ist der Guarana-Anbau allerdings nur in einem Gewächshaus möglich.
Die gezüchtete Guarana-Pflanze unterscheidet sich erheblich vom wilden Guarana-Gewächs: So wächst die angebaute Guarana-Pflanze als Strauch statt als Rebe heran. Ein solcher Guarana-Strauch kann nur bis zu drei Meter hoch werden. Guarana kann sowohl durch Samen als auch mit Hilfe von Stecklingen vermehrt werden, wobei die Stecklingsvermehrung die einfachere Methode darstellt. Im Amazonasgebiet vermehrt sich Guarana allerdings fast ohne fremdes Zutun, da es dort zahlreiche Insekten gibt, die die Pflanze bestäuben.
Die Blütephase der Gurana beginnt meistens im März, wenn sich die Regenzeit langsam dem Ende zuneigt. In den Sommermonaten können die Früchte des Gurana-Strauches bereits geerntet werden. Rodungen werden bei der Ernte des Guarana vermieden – statt dessen werden die Guarana-Früchte per Hand geerntet und zum Trocknen ausgebreitet. Guarana hat die Wirkung eines Aufputschmittels - allerdings gilt es im Vergleich zu Koffein als wesentlich verträglicher, da es rein pflanzlich ist.
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